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18.05.2011 14:43

Österreich radelt zur Arbeit!

Eine neue bundesweite Motivationskampagne bringt das Fahrrad auf den Arbeitsweg. Die Karotte vor der Nase heißt „Radl-Lotto“: Im Aktionsmonat Juni werden in jedem teilnehmenden Bundesland zufällig ArbeitnehmerInnen der teilnehmenden Betriebe angerufen, wer mit dem Rad angefahren ist, gewinnt!


Die Wegstrecken vieler Menschen zur Arbeit sind leicht mit dem Fahrrad bewältigbar, 20% der Autowege liegen sogar unter der gemütlichen Radfahrdistanz von 2 Kilometern. Der persönliche Gesundheitsgewinn durch Alltagsradeln ist beachtlich, wie auch die WHO nachhaltig bestätigt. Das Fahrrad ist das sicherste individuelle Verkehrsmittel, und je mehr davon die Straßen bevölkern, desto sicher wird Verkehr für alle, wie die US-Studie „Safety in Numbers“ und vergleichbare Zahlen von Münster bis Salzburg eindrücklich belegen. Die Argumente sind zahlreich, die Zahlen der Rad fahrenden in Österreich jedoch sind weniger beeindruckend. Da steckt Potential drin!

Eine österreichweite Kampagne motiviert heuer unter der Dachmarke „Österreich radelt zur Arbeit!“ nach internationalem Vorbild in einem Aktionsmonat MitarbeiterInnen von Betrieben und Gemeinden über spielerische Anreize zum täglichen Rad fahren auf dem Arbeitsweg. Nicht das rationale Argument soll überzeugen, sondern der emotionale Moment: Wettbewerbssituation innerhalb des Betriebs und Bundeslandes, süße Preiszuckerl und das erwähnte Radl-Lotto. Mit Gewinnaussicht für Umwelt und Gemeinwesen: Die vergleichbare Schweizer Kampagne biketowork.ch hat 2010 von über 50.000 TeilnehmerInnen aus 1.260 Betrieben 42% zu häufigerer Fahrradnutzung gebracht und 20% MIV-NutzerInnen während des Aktionsmonats aufs Rad gesetzt.

Die Kampagne RadeltZurArbeit.at stützt sich auf breites Engagement der beteiligten Bundesländer von Salzburg über Wien bis ins Burgenland. Startevents in den Hauptstädten und Radaktionstage in Betrieben schüren ab April die Aufmerksamkeit, die Preistöpfe werden sich langsam aber sicher füllen, auf die startenden Teams von 2-4 Personen warten neben Preisen bis hin zur Gruppenreise und Fahrrädern die Frage: Liegen wir heute vorn? Oder doch die Konkurrenz? MitarbeiterInnen von Unternehmen und Gemeinden in ganz Österreich können mitmachen, Teams gründen, sich mit Fotos und Storys online einbringen. Darüber hinaus zeigt jeder Tag: Was habe ich der Umwelt an CO2, mir selbst an Geld gespart und wie viele Kalorien habe ich abgebaut, während ich mit frischem Schwung per Rad in den Tag gestartet bin statt im Stau der Parkplatzsuche entgegenzuschmoren?

Ab 1.April kann man sich unter RadeltZurArbeit.at eintragen, mit 1.Juni starten Aktionsmonat und Radl-Lotto. Komm fahr mit!

Träger der Kampagne „Österreich radelt zur Arbeit“ ist der Verein Radlobby IG Fahrrad, unterstützt auf

  • Bundesebene: von Lebensministerium, in Kooperation mit GLOBAL 2000.
  • Landesebene Stadt Wien: von Stadt Wien, Geschäftsgruppe Verkehr, in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien und der GPA Wien
  • Landesebene Oberösterreich: vom Land Oberösterreich
  • Landesebene Salzburg: von der Stadt Salzburg, der Salzburger GKK und der Salzburger Landesklinik
  • Landesebene Burgenland: vom Land Burgenland / Burgenland Mobil und EU_förderung.

Ansprechpartner: Alec Hager, Obmann IG Fahrrad, 0650-9464968, alec@ig-fahrrad.org


Kategorie: RADLOBBY IGF, RADLOBBY Österreich
Alter: 8 yrs

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