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01.01.2015 14:00

RADLOBBY eröffnet Radsaison am Neujahrstag 2015


Das Fahrrad hat immer Saison als bestes urbanes Verkehrsmittel! Pünktlich zum Jahresbeginn läutet daher die Radlobby in vielen Bundesländern schon traditionell die Radsaison ein, um dem Glauben, Radfahren könne man erst ab Ostern, eindrucksvoll zu widerlegen. Denn tausende AlltagradlerInnen machen das ja ohnehin bundesweit täglich vor! Unter anderem in Linz, Graz und Wien eröffneten am ersten Jänner gesamt etwa 200 Personen die Fahrradsaison 2015 mit einer gemeinsamen Neujahrsrundfahrt.

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Die gemütliche Fahrt der bunten Truppe, von Kindern bis SeniorInnen, folgte in Wien einer besonderen Streckenführung: Am Stadtplan fügte sich die 25 Kilometer lange Route zu einem gigantischen Fahrrad zusammen! Der Ring diente als Hinterrad, im Prater zeichnete die Route ein Vorderrad und am Augartenspitz einen Sattel über die Stadt.

Bei den PassantInnen kam der überraschende Anblick einer so großen Gruppe Radfahrender am ersten Jänner ausgesprochen gut an, und auch die AutofahrerInnen verhielten sich respektvoll und anerkennend.

Fotos Neujahrsradeln 1.1.2015 in Wien: erwin preuner / stoffelix

Bundesweite Aktion

Auch in der Steiermark (ARTIKEL), in Oberösterreich und Niederösterreich sowie in Tirol und Kärnten (ARTIKEL) traten am Neujahrstag Radlobby Österreich-KollegInnen bei der österreichweit stattfindenden Radsaisoneröffnung in die Pedale. In Linz wurde die Fahrt der Radlobby Oberösterreich mit Walzermusik aus einer Fahrrad-mobilen Tonanlage begleitet und veranlasste spontane Walzereinlagen von PassantInnen. In Graz wurde das Neujahrsradeln auch zur Besichtigung und Diskussion gebauter bzw geplanter Fahrradinfrastruktur genutzt.

Neujahrsradeln 1.1.2015 in Linz - Weihnachtsstimmung hält noch an. Foto: Radlobby Oberösterreich

In Österreich nutzen immer mehr Menschen ihr Fahrrad ganzjährig als Verkehrsmittel. In Wien wurden im November 2014 an einigen Zählstellen mehr RadlerInnen gezählt als 10 Jahre zuvor noch im Hochsommer. Wir beobachten österreichweit einen anhaltenden Trend, dass immer mehr RadfahrerInnen auch über den Winter durch fahren, laut VCÖ sind es rund 30%. In der Radfahr-Metropole Kopenhagen (Dänemark) fahren 80% der RadfahrerInnen auch in der kalten Jahreszeit - und das trotz Schnee und Kälte - dort ist das gelebte Praxis. Wir sind überzeugt, dass 2015 der Trend der letzten Jahre anhält und noch mehr RadfahrerInnen ihre Alltagswege mit dem Rad ganzjährig zurücklegen werden.

Medienecho

Die Radlobby freut sihc dass ihre Aktion in mehreren reichweitenstarken Printmedien Platz gefunden hat! Besonders positiv und umfassend war der große Artikel im OÖ-Kurier mit Radlobby-OÖ-Obmann Mirko Javurek und OÖ-Radkoordinator Christian Hummer (PDF hier), die Wiener Aktion fand größtmögliche Reichweite in "heute" (JPG hier).

Auf ein gutes neues Radjahr!

"Gerade im Stadtgebiet sind auch im Winter an den meisten Tagen Fahrbahnen und Radwege schneefrei. Folgerichtig fangen hierzulande immer mehr Menschen an, das Fahrrad ganzjährig zu nutzen und Österreich liegt international somit voll im Trend.", sagt Andrzej Felczak, Vorsitzender der Radlobby Österreich. In klassischen Fahrradländern wie den Niederlanden oder Dänemark radelt die überwiegende Mehrheit auch in der kalten Jahreszeit. Beispiel: in Kopenhagen sind 80 % der RadfahrerInnen das ganze Jahr über unterwegs.


Kategorie: RADLOBBY Österreich, RADLOBBY Wien
Alter: 3 yrs

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