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25.8.2019 : 2:57 : +0200

Arbeitskreis Radtourismus

Wir über uns

Als wichtige Ergänzung zum Engagement der Radlobby für den Alltagsradverkehr wollen wir uns im eigenen/neuen Geschäftsfeld „Radtourismus“ den etwas anders gelagerten Herausforderungen zur Stärkung und Weiterentwicklung des Radtourismus in Österreich widmen.

Wir haben das „sportliche“ Ziel, das umfangreiche Know-how unterschiedlicher professioneller „Radtourismus-Anbieter“ – von Tourismusorganisationen über Radreiseveranstalter, Fachmagazinen, Fachverlagen, Neue-Medien-Entwickler/Anbieter für Radtourismus, auf Radler spezialisierte Betriebe (Gastronomie, Beherbergung..), Radverleiher, Fachhandel, Produzenten, Transferanbieter (inkl. ÖNPV) bis hin zu Fachberatern - mit dem breiten Pool an Radlobby-Mitarbeitern vernetzen und im Rahmen von Projekten einen wichtigen Beitrag zur (Weiter)Entwicklung des Radtourismuslandes Österreich leisten.

Wir verstehen uns NICHT als Konkurrenz zu Tourismusorganisationen oder Fachberater.

Team

Geschäftsfeldleiter ist Christian Schrefel,

Die NetzwerkpartnerInnen und weiteren MitarbeiterInnen werden nach Abschluß der Gründungsphase an dieser Stelle präsentiert.

Gründungsgeschichte

Zeittafel“:

Jänner 2013: Gründung der „Radlobby Österreich“ als Dachverband für alle regionalen Radlervereinigungen in Österreich (ARGUS, IG Rad, Dynamo Wiener Neustadt ...)

Juni 2013: Im Rahmen der Velo-city Konferenz in Wien Initiative zur Gründung eines „Arbeitskreis Radtourismus“ durch Christian Schrefel, Christian Weinberger und Andrzej Felczak – mit „Inspiration“ durch Ernst Miglbauer

Juli – September 2013: Aufbau- & Entwicklungsphase von Leitbild, Struktur, Sondierung von Themenfeldern mit Handlungsbedarf, Pilotprojekt ..

Herbst (wann genau?) 2013. Installierung des „Arbeitskreises Radtourismus“ (kurz: AK Tour) durch Vorstandsbeschluss als neues eigenständiges Geschäftsfeld unter dem Dach der Radlobby Österreich mit der Aufgabe, für den Radtourismus (Tourismusorganisation, Betriebe, Bundes und Landesstellen, Gemeinden) maßgeschneiderte Dienstleistungsangebote zu entwickel

Motivation

Wenngleich Österreich mit der „Österreich Werbung“ und Kooperationsgruppe „Radtouren Österreich“ über Organisationen zur Vermarktung verfügt, gibt es bis dato keine bundesweite Stelle, die sich aus Nutzersicht aktiv für die Verbesserung der Rahmenbedingungen (Infrastruktur, Qualitätskontrollen und – konzepte, Informationsqualität, Implementierung neuer Technologien, Kooperation mit „Radtourismus-Wirtschaft“ wie Radreiseveranstalter, Verlage, Hersteller…) einsetzt. Aufgrund der komplexen Anzahl an Akteuren (Betriebe, ÖPNV, Veranstalter, Tourismusorganisationen, Verleiher..), „föderalen Einzelinteressen“ einzelner Verbände und Bundesländer ist es aus unserer Sicht der österreichischen Tourismuswirtschaft in der derzeitigen Form strukturell nicht ausreichend möglich, ein Radler-/ kundenfreundliches und daher - v.a. international- marktwirksames Radtourismusangebot zu entwickeln und schlagkräftig zu vermarkten bzw. glauben wir, daß v.a. das internationale Nachfragepotenzial für noch nicht ausreichend ausgeschöpft ist. Will der Radgast schnell und effizient einen für ihn maßgeschneiderten Überblick (Routenqualitäten, Radler-geeignete Unterkünfte, Leistungspartner wie Verleihs, Transferservices, Reparaturstellen, Rad & Bahn etc.) über einen möglichen Radurlaub in Österreich bekommen, so verliert er sich in einem Informationswirrwarr und unüberblickbaren Printflut mit Schwerpunkt auf Imagebildern statt Rad-relevanten „hard facts“ ...

Die Ursache hierfür ist „systemimmanent“:

Auf der einen Seite die (i.d.R. nur) für „Kommunikation, Marketing“ zuständigen Tourismusorganisationen, auf der anderen Seite „Infrastrukturangebote“ =Radwege, die i.d. R. von Gemeinden mit Strassenbauabteilungen nicht immer „Radler-optimal“ errichtet werden – und schließlich Beschwerden, die wiederum von den Tourismusorganisationen beantwortet werden müssen und nicht immer die „Verursacher“ erreichen..

Trotz einer Vielzahl an Radverbänden in Österreich fehlt es an einer kompetenten, organisierten, „zentralen“ Ansprechstelle/Organisation auf „Nutzerseite“, wie es etwa der „Fachausschuß Radtourismus des ADFC“ ist oder ein „Arbeitskreis Radtourismus“ auf Seiten der Radverbände, als Kompetenz- & Entwicklungspartner für Radwegeinfrastruktur (Wegeerrichtung, Wegweisung), aber auch Betreuung (zB Routenkontrollen) und Angebotsentwicklung als „Dienstleister“ sein könnte...

Ferner mangelt es MitarbeiterInnen der Tourismusorganisationen nicht selten an echter „Produkt(detail-)kenntnis“, ein Wissen das – abgesehen von ortskundigen Radreiseveranstaltern - oftmals nur in diversen „online communities“ i.d.R. privater web-Plattformen „ruht“..

Gleichzeitig zeigen internationale Fallbeispiele wie Schweiz, Frankreich oder mittlerweile auch (tw) Tschechien, dass trotz tw. förderaler Strukturen eine akkordierte Entwicklung möglich ist. Wenngleich im touristischen Branchentalk immer von der „Bedeutung und Stärkung des Sommertourismus“ gesprochen wird (wie z.B. der „Neuerfindung des Wanderns“..), Radtourismus eine äusserst Nachfrage- und Konjunktur-stabile Sommertourismusform – noch dazu mit positiven „Nebeneffekten“ auf Umwelt- & Gesundheit darstellt, ist eine breit angelegte, bundesländerübergreifende Initiative zur marktgerechten Aufbereitung von touristischen Radrouten unter Berücksichtigung der relevanten Leistungspartner („Dienstleistungsschleife“) sowie Schaffung „nutzerfreundlicher Verfügbarkeit/Buchbarkeit“ inkl. Nutzerfeedback á la „booking.com“ für Radrouten auf öffentlich finanzierten websites durchaus ausbaubar.

Ziel des „Arbeitskreis Radtourismus“ (kurz: „AK Tour“)

Nach erfolgreicher Gründung des Österreich Dachverbandes „Radlobby Österreich“, deren Schwerpunkt die Förderung des Alltagsradverkehrs ist, wurde nun am 12.Juni 2013 auf der „VeloCity“ der „Arbeitskreis Radtourismus“ als neues Geschäftsfeld unter dem Dachverband gegründet.

Wir halten „Radtourismus“ für einen der bedeutendsten, und „konjunturstabilsten“ Urlaubs- & Ausflugsformen im „Tourismusweltmeisterland“ (Nächtigungen pro Einwohner) Österreich, dennoch gibt es im „Radtourismusangebot“ nach wie vor einiges Verbesserungspotenzial: Ob „Unterstützungsmaßnahmen bei der Trassenentwicklung“, „Verbesserungsvorschläge der Werbeauftritte“, „Radtransport im ÖV oder Transferdienste“, Expertise für Projektierungsfragen bei Gemeinden, „Innovationen für den Radtourismus“, „Kooperationen mit der Rad-Wirtschaft“ u.v.m.

Der AK Radtourismus setzt sich zum Ziel, in Abstimmung und Kooperation mit den zuständigen öffentlichen Stellen Dienstleistungen zu entwickeln und anzubieten, die dazu beitragen sollen, Österreich noch stärker als Radtourismusland zu positionieren.

Aktivitäten / Themenbereiche

Wir befinden uns nach wie vor in der Ideen- und Planungsphase, in welchen Themenbereichen der AK Tour aktiv werden soll.

Derzeitiger Planungsstand der Themenbereiche:

  • Infrastruktur: Qualitätssteigerung + -sicherung touristischer Radwege & -routen (Wegweisung, Trassenqualität, Rastplätze, Radständer..)

  • Dienstleistungsqualität: Qualitätssteigerung + -sicherung touristischer Betriebe (Beherbergung, Gastronomie, Verleiher, Transportanbieter..)

  • Verbesserung der Kommunikation (web, Print, communities..)

  • Innovationen für den Radtourismus

  • Marktwissen (Befragungen, Mitglieder/Gäste, Frequenzmessungen, „Produktwissen“..)

Wir werden Fachexkursionen, Projekte, Workshops, Fachveranstaltungen anbieten und freuen uns über jeden weiteren Input & Anregungen!

Kontakt

Anregungen, Beschwerden, Wünsche: Opens window for sending emailradtourismus@radlobby.at

Interesse an Mitarbeit?

Solltest Du Zeit und Interesse an einer Mitarbeit haben, so freuen wir uns über eine kurze Zuschrift mit Deinen persönlichen Angaben („Rad-spezifischer CV“), einer kurzen Darstellung Deines Themenbezuges bzw Angabe einschlägiger Erfahrungen, Qualifikationen, beruflicher Background und entsprechende fachliche Referenzen (zB. Mitarbeiter von Radreiseveranstalter, Verlagen etc.) sowie einem Vorschlag, bei welchem Thema Du Dich mit welchem Zeitaufwand einbringen könntest.

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