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19.8.2017 : 17:01 : +0200

Radfahren im Winter

Radfahren kennt keine Jahreszeit! Auch im Winter ist das Fahrrad das ideale Fortbewegungsmittel, nicht nur in der Stadt. Viele AlltagsradlerInnen bleiben ihrem Fortbewegungsmittel natürlich auch im Winter treu. Bekanntlich bringt Radfahren den Kreislauf in Schwung, baut Stress ab und beugt Erkältungen vor.

Das Jahreszeiten-Pickerl entstand 2013 als Auftakt zu einer 4-Jahreszeiten-Serie, alle gezeichnet von Franz Suess, der in jeder Jahreszeit Vorteile des Radelns hinreißend illustrierte. Die Saison 2014 wird nun von Peter Bals illustrativ ins Tierreich getragen. Danke!

Tipps zum Winterradfahren

  • In vielen Gegenden und v.a. Städten Österreichs ist der Großteil des Winters schneefrei. Daher ist die Straßenbeschaffenheit nur bei Eisbildung ungewohnt, im Normalfall ist Radeln wie immer – nur die Luft ist kälter. Daher: Mütze, Schal, Jacke, Handschuhe, Winterschuhe nicht vergessen und losstrampeln, denn Radeln hält wärmer als Warten an der Bushaltestelle oder auf die einsetzende Autoheizung.
    Vorsicht: Daher nicht zu warm anziehen, doch exponierte Körperteile schützen (Hände, Ohren, Knie, Füße). Winddichte Oberbekleidung tragen, das “Zwiebelsystem” verwenden: Mehrere dünne Schichten sind bei Bewegung besser! Wer bergauf zuviel schwitzt, friert bergab.
  • Falls der Winter voll zuschlägt: Die Fahrweise den Witterungsverhältnissen anpassen. Bei Schnee und Eis den Reifendruck reduzieren, langsam und umsichtig fahren und nur die Hinterbremse verwenden. Vorsicht in Kurven!
  • Die Schneeräumung der Radwege wird in vielen Städten von der Stadtverwaltung in den letzten Jahren schon ernster genommen, Wien hat z.B. ein bevorrangt geräumtes Hauptradwegenetz. Rutschgefahr besteht aber auch auf Rollsplitt bei starkem Bremsen, vor allem in Kurven! Womöglich nicht die Vorderbremse betätigen.
  • Vorsicht bei Matsch! Auftaumittel und an den Fahrbahnrand geschobener Schnee ergeben eine unangenehme Mischung, die eine hohe Anforderung an die Steuerungskünste stellt und unangenhem einfrieren kann. Deshalb besser einen größeren Seitenabstand wählen und eher in der Mitte der Fahrspur fahren.
  • Bei Eis- und Schneeglätte helfen auch Spikes, die es in den üblichen Reifendimensionen gibt, aber in den meisten Städten nur wenige Tage im Jahr nötig wären. Manche WinterradlerInnen haben deshalb die Spikes nur am Zweitrad.
  • Bei ungeräumten oder unfahrbahr vereisten Radwegen die Fahrbahn benützen. Die Radweg-Benützungspflicht gilt nicht, wenn ein Befahren dieser unzumutbar ist.
  • Bei starker Kälte das Gesicht mit wasserfreier(!) Creme schützen.
  • Bei Eistemperaturen Seilzüge gut ölen gegen Einfrieren, vorm Losfahren kontrollieren und notfalls mit heißem Wasser auftauen. Bei eingefrorenen Schlössern: Türschlossenteiser mithaben!

Winterradeln genießen und dadurch gesünder bleiben!

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Die Mitgliedschaftsleistungen können sich in Details je nach Bundesland unterscheiden.

  • Umfassender Versicherungsschutz: Rechtsschutz-, Haftpflicht- und Unfallversicherung
  • Zahlreiche Einkaufsrabatte und Vorteile bei Radwerkstätten und Partnerbetrieben
  • Jahresabo der Zeitschrift DRAHTESEL
  • Abschluss einer günstigen Fahrrad-Diebstahlversicherung
  • Rechtsberatung und Radtoureninformationen
  • Verbilligte Haushaltsmitgliedschaft für jede weitere an der selben Adresse wohnende Person
  • Vergünstigte Mitgliedschaften für StudentInnen
  • Mögliche Zusatzversicherung für SkaterInnen

 

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