Ausbildung Mobilitätsmanagement

Do. 21. Mai 2009

“die umweltberatung” veranstaltete eine dreitägige Ausbildung für Gemeindebedienstete und Interessierte mit dem Schwerpunkt Mobilitätsmanagement

Ausbildung Mobilitätsmanagement

Verkehr ist ein brisantes Thema! Viele Gemeinden in NÖ sind mit einem steigenden Verkehrsaufkommen konfrontiert. Der daraus entstehende Lärm und die Abgase führen zu Konflikten mit AnrainerInnen und das erhöhte Sicherheitsrisiko auf den Straßen belastet Eltern. Außerdem ist der motorisierte Verkehr für einen großen Teil der klimaschädlichen CO2-Emissionen verantwortlich. Wie man diese Herausforderungen in der täglichen Gemeindearbeit am besten meistert, war das Thema der dreitägigen Ausbildung „zum/ zur kommunalen Mobilitätsbeauftragten“.

Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf:
„Mobilität ist mehr als nur Verkehr und ein herausforderndes Thema für die Zukunft. Dafür braucht es kompetente Ansprechpersonen in den Gemeinden. Mit der Ausbildung zum/ zur kommunalen Mobilitätsbeauftragten haben die TeilnehmerInnen das Rüstzeug für diese anspruchsvolle Aufgabe erhalten. Herzliche Gratulation!“

Kursinhalt

In praxisnahen Workshops und Fachvorträgen wurden unter anderem folgende Fragen beantwortet: Wie kann die Verkehrssicherheit erhöht werden? Wie kann umweltfreundlicher Verkehr beworben werden? Welche Infrastruktur braucht der Rad- und Fußverkehr? Was ist Mobilitätsmanagement? Welche Angebote gibt es für Gemeinden? Wie können  Beschwerden und Konflikte zu Verkehrsthemen am besten gelöst werden?
Außerdem wurden im Rahmen einer Exkursion Best Practice Beispiele, d.h. vorbildhafte Beispiele im Fuß- und Radverkehr bzw. im öffentlichen Verkehr, präsentiert.

Multimodalität als Herausforderung der Zukunft

Während der drei Ausbildungstage von 18. Mai bis 20. Mai gab es Fachvorträge von PlanerInnen, Wissenschaftlern, NGO-MitarbeiterInnen und VertreterInnen des Landes. Dadurch sollte eine umfassende Betrachtung des Themas garantiert werden und die TeilnehmerInnen bekamen vielseitige Tipps und Informationen.
Für Mag. Gerald Franz von “die umweltberatung” ist zum Beispiel die Multimodalität ein wichtiges Zukunftsthema für Gemeinden: „Unter Multimodalität versteht man das Wechseln zwischen den Verkehrsmitteln. Je nach Wegstrecke und Länge wählt man entweder Fahrrad, Bus, Zug, Auto oder einfach die eigenen Füße, um von einem Ort zum anderen zu gelangen. Um eine umweltfreundliche Mobilität zu ermöglichen, müssen Gemeinden die Voraussetzungen für Multimodalität schaffen – das heißt den Menschen die Möglichkeit geben, das ‚richtige’ Verkehrsmittel wählen zu können!“

Die Veranstaltung wurde von “die umweltberatung” und der NÖ Landesakademie in Kooperation mit der Forschungsgemeinschaft Strasse, Schiene, Verkehr (FSV) durchgeführt.

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